Chronik einer Heissluft-Ballonfahrt

 

Die älteste Art der Luftfahrt ist das Ballonfahren. Und wer hat nicht schon einmal davon geträumt, durch die Lüfte zu schweben wie zu "Montgolfiers-Zeiten". Steigen Sie ein und geniessen Sie eine virtuelle Heissluft-Ballonfahrt.
Die vorliegenden Aufnahmen entstanden am 11. Februar 2001 mit dem Ballon HB-BDJ von Marlies und Ruedi Grätzer.

13:07 - Wir sind auf dem Startplatz in der Nähe des Klosters Frauenthal eingetroffen, und Ruedi öffnet den Anhänger mit dem Heissluftballon.


13:21 - Walti, Andreas und Joe beim Aufhalten der Hülle, damit mittels Ventilator Luft hinein geblasen werden kann.


13:32 - Der Ballon nimmt langsam Form an. Pilot Ruedi erwärmt die eingeblasene Luft mit den Gasbrennern.
 


13:33 - Keine halbe Stunde ist seit der Ankunft auf dem Startplatz vergangen, und bereits kann das Boarding erfolgen. Starthöhe: 393 müM / 1290 ft.


13:53 - Höhe rund 600 müM / 2000 ft - Wir überfliegen das 1231 gegründete Zisterzienserinnenkloster Frauenthal.


14:00 - Die Brenner in Volllast. Wir steigen kontinuierlich.


14:08 - In südlicher Richtung liegt uns nun der Zugersee und ein imposantes Alpenpanorama zu Füssen. Unter uns sehen wir Cham und das Industriegebiet Steinhausen.
Die momentane Flughöhe ist ca. 2100 müM / 6900 ft. Die Reisegeschwindigkeit beträgt zur Zeit 14 m/s resp. rund 50 km/h. Allerdings kann diese Geschwindigkeit nur kurz gefahren werden, da fast kein Wind.


14:53 - Westliche Winde führen uns nördlich von Menzingen vorbei Richtung Hirzel und Zürichsee. 
Auf dieser Aufnahme (der Ballon befindet sich über Neuheim) sieht man im Vordergrund den Hof "Neubüeltli". Dahinter sind die markanten Gebäude Institut, Seminar und Pensionat Menzingen zu sehen. Links im Bild ist der neue Teil von Menzingen: Weid, Gutsch und Sonnenberg.
Flugaufnahme-Panorama von Menzingen


15:35 - Der Zürichsee naht. Im Hintergrund ist der Seedamm zwischen Rapperswil und Pfäffikon zu erkennen. Ganz dahinter das Säntismassiv.


15:37 -  Der Gasvorrat erlaubt aber die Fahrt über den Zürichsee nicht mehr. Zudem drehen nun die Winde von West nach Nord. So beschliessen wir, im Grossraum Schönenberg zur Landung anzusetzen.


15:49 - Wir haben wieder festen Boden unter den Füssen und verschieben den Ballon zur nahegelegenen Strasse. 


15:56 - Andreas, Sandra und Ruedi entleeren die Hülle, was sicherlich der anstrengendste Teil der Fahrt ist.


15:56 - Damit der Ballon nicht wieder steigt oder sich in einem der nahen Bäume verfängt, sichern Walti und Joe die Hülle mit einem Seil.  


15:57 - Marlies hält sämtliche Fäden in der Hand. Rund 10 Minuten später befinden wir uns bereits auf der Rückfahrt im Begleitfahrzeug.

 

 

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Letzte Änderung: 24. Dezember 2006

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