edlibaer's
Amerikareise

Vom 22. August bis 27. September 1990 bereisten meine Partnerin und ich mit einem Wohnmobil den Südwesten der Vereinigten Staaten von Amerika. Diese für uns aussergewöhnliche Reise habe ich hier auf dieser Seite dokumentiert.

Ich wünsche allen Besuchern dieser Seite einen vergnüglichen Aufenthalt und spannende Minuten auf der virtuellen Reise durch die phantastischen Schönheiten des Südwestens der USA.


 

22.8. Am 22. August 1990 fliegen wir am Mittag mit der Swissair vom Flughafen Zürich ab und landen - nach einem langen, aber ruhigen Flug - gegen Abend Ortszeit in Los Angeles. Die erste Nacht im Land der unbegrenzten Möglichkeiten verbringen wir im Hotel Hilton Los Angeles Airport.
Wir sind gespannt, was uns die nächsten Wochen bringen werden, denn die ungefähre Reiseroute - gemäss nebenstehendem Plan - haben wir bereits daheim zusammengestellt. Wir sind aber auch bereit, jederzeit Routen-Änderungen vorzunehmen, wenn es aus irgendwelchen Gründen nötig sein sollte. Die Bücher "Baxter USA praktisch & preiswert" und "Acadia USA Nationalparks" sind unsere ständigen, papierenen Reisebegleiter, und die benötigten Verbindungswege suchen wir jeweils in einem Roadatlas von Rand McNally.
Im Gepäck haben wir ausserdem zwei Fotoapparate: Eine Spiegelreflexkamera für Dias und eine Durchsichtkamera für Papierbilder.



23.8.
bis 25.8.
Los Angeles (Kalifornien) (Life-Kamera)
Am Morgen - nach einem original amerikanischen Frühstück mit Abwaschwasser als Kaffee und dem dazugehörigen Ice-Water - werden wir von einem Mitarbeiter des Autovermieters RV-Center El Monte im Hotel abgeholt. Nach einer vorbildlichen Übergabe des praktisch neuen Wohnmobils (Marke Toyota) kann unser Abenteuer nun definitiv beginnen und so stürzen wir uns sogleich in die 10-Millionen-Stadt Los Angeles. Das ungute Gefühl, mit einem so grossen Wohnmobil auf acht- bis zwölfspurigen Autobahnen zu fahren, verfliegt sehr rasch, denn die Amerikaner fahren äusserst rücksichtsvoll.
Nach einem kurzen Aufenthalt am Strand von Santa Monica schlagen wir den Weg via Pacific Coast Highway (Highway 1) Richtung San Francisco ein. Dieser legendäre Highway, welcher einem an eine Passstrasse in der Schweiz erinnert, führt uns an Orten vorbei wie Santa Barbara, Big Sur, Carmel, Monterey und Santa Cruz.
Da wir die Ferien in vollen Zügen geniessen, vergessen wir leider vermehrt auch mal ein Foto zu schiessen. Unterwegs - auf einem Campingplatz in Big Sur - möchten wir zu Fuss die Gegend erkunden: Fehlanzeige, ohne Auto gibt es hier kein Weiterkommen, denn die Amerikaner gehen - wenn überhaupt - nur in den Nationalparks zu Fuss. Wir werden uns - so denken wir - schon noch an die speziellen Regeln der Amerikaner gewöhnen (müssen).



26.8.
bis 28.8.
San Francisco (Kalifornien) (Life-Kamera)
Es ist ein wunderschöner Sonntagnachmittag, als wir in San Francisco ankommen. Sofort fahren wir über die Golden Gate Bridge. Anschliessend suchen wir unsern Campingplatz. Leider müssen wir zuerst das Ende eines Baseball-Spieles der San Francisco Giants abwarten, da alle Zufahrtstrassen für die Wegfahrt der Besucher reserviert sind. Als wir dann doch noch auf dem Campingplatz Candlestick R.V. Park eintreffen, staunen wir nicht schlecht: es ist einfach ein riesiger Parkplatz. Allerdings bietet dafür dieser Campingplatz einen eigenen, gebührenfreien Shuttledienst zur Downtown an, so dass wir für die Stadtbesichtigung am nächsten Tag unser Wohnmobil stehen lassen können.
Wir besuchen Pier 39 und Fishermen's Wharf, fahren Cable Cars, schlendern durch Chinatown, überqueren die Strassen von San Francisco und geniessen die köstlichen, nicht amerikanischen Speisen.
Am Tag darauf ist der berühmtberüchtigte San Fransico-Nebel angesagt. Trotzdem besuchen wir das Muir Woods National Monument (Kalifornien) mit seinen riesigen Bäumen (Küstensequoien und Redwoods) und fahren später über die diversen Brücken innerhalb der San Francisco Bay u.a. die Richmond San Rafael Brücke oder die San-Francisco-Oakland-Bay Brücke.



29.8.
bis 1.9.
Yosemite Nationalpark (Kalifornien)
Wir verlassen San Francisco Richtung Osten und durchqueren auf "The historic Route to Yosemite" das Central Valley, welches als Füllhorn Kaliforniens gilt. Dort sind neben riesigen Weizenfeldern und Weideflächen auch Pfirsich- und Mandelbaum-Plantagen anzutreffen. Wir passieren den Ort "Bear Valley", welcher in der Nähe von Mariposa (Sierra Nevada) liegt und erreichen nach einem Besuch eines Indianermuseums den Yosemite Nationalpark.
Der Yosemite Nationalpark ist eine landschaftliche Komposition aus hohen Wasserfällen, Mammutbaumbeständen und gebirgigen, hochalpinen Landschaften. Hoch über dem Tal liegt der Glacier Point mit einem grandiosen Blick in das ca. 1000m darunterliegende Yosemite Valley. Im südlichen Teil des Parks (Mariposa Grove) kann man sich mittels eines Shuttles durch den Park chauffieren lassen, was wir natürlich selber auch tun.
Kurz vor unserem Besuch, am 7.August 1990, geriet eine durch Ranger periodisch gelegte Brandrodung ausser Kontrolle. Am 10. August mussten innerhalb von 4 Stunden 15'000 Besucher aus dem Park evakuiert werden. Bis am 14. August verbrannten 22'095 Aren Wald (circa 2% der Parkfläche) und es waren 3136 Feuerwehrmänner im Einsatz. Der Anblick dieses Waldbrandes ist wahrlich furchteinflössend.
Nach zwei Tagen verlassen wir den Park via den im Winter geschlossenen Tiogapass, welcher über 3000 M.ü.M. liegt. Unser Wunsch, hier oben zu übernachten, wird nicht erfüllt, denn sämtliche Campingplätze sind ausgebucht. Auf 2500 m finden wir dann den romantischen Campingplatz "Upper Lee Vining", welcher aber absolut keine Infrastruktur aufweist. Dies stört uns keineswegs, sind wir doch mit unserm Wohnmobil bis zu 3 Tagen autark.



 

1.9.
bis 2.9.
Death Valley National Monument (Kalifornien/Nevada)
Am nächsten Morgen fahren wir in die Ski-Area von Mammoth (Sierra Nevada). Um das Devils Postpile National Monument (Kalifornien) (ein 100000 Jahre alter Lavastrom, der zu den charakteristischen fünf- und sechskantigen Basaltsäulen erstarrt ist) und die Rainbow Falls besichtigen zu können, müssen wir in einen Car umsteigen und auch noch einiges zu Fuss gehen (die Ausnahme in Amerika). Im Sommer ist das Mammoth Valley übrigens ein herrliches Wandergebiet.
Einen Tag später fahren wir dann von Bishop Richtung Death Valley los und kaufen in Big Pine einen der legendären indianischen Story-Teller. Das Wetter ist wunderbar und es wird immer heisser; glücklicherweise besitzt unser Mobil eine Klimaanlage. Am Strassenrand hat es nun immer wieder Schilder mit Skeletten darauf, welche vor dem Verdursten warnen. Auch Hinweise betreffend "Gasoline" sind vermehrt anzutreffen.
Den Versuch, im Tal selber zu Übernachten, brechen wir trotz bereits bezahlten Campground-Gebühren kurzerhand ab, denn die Hitze ist einfach zu unerträglich. So sehen wir vom "Tal des Todes" selber eigentlich nur das, was man von der Strasse aus sehen kann. Schade!



2.9.
bis 3.9.
Las Vegas (Nevada)
Las Vegas - wir kommen!
Wir sind aber etwas enttäuscht: Am Tag sieht diese Wüstenstadt schrecklich aus, umso eindrücklicher wird es aber in der Nacht. Was gibt es sonst noch zu sagen: Leider sind die Spielautomaten an diesem Abend nicht so zahlfreudig, und wir verspielen laufend den gemachten Gewinn. Am Schluss liegen wir bei ca. 20 Dollar im Minus. So fahren wir weiter Richtung Zion Nationalpark.



3.9.
bis 5.9.
Zion Nationalpark (Utah)
Es regnet zum ersten Mal - allerdings nur in der Nacht. Am Morgen fahren wir mit dem Wohnmobil zum Temple of Sinawava. Von hier aus unternehmen wir den ganzen Tag unterschiedliche Wanderungen. Der Wanderweg führt teils mitten durchs Wasser, teils äusserst steil bergauf (Angels Landing), den Felsen entlang. Wir sind froh, dass es etwas kühler geworden ist.
Dieser Nationalpark besticht durch seine gewaltigen und farbenprächtigen Felswände der Schluchten Zion Canyon und The Narrows - eine Stelle, die einen nur etwa 15 m breiten und 300 m hohen Felsdurchgang hat, durch den der Virgin River fliesst.
Bei der Rückkehr steht ein Ranger bei unserem Wohnmobil und misst dessen Länge, weil mit ebensolchem nur bis zu einer bestimmten Länge auf dieser Strasse gefahren werden darf. Es ist ein Grenzfall, aber er drückt ein Auge zu. Wir benützen diese Gelegenheit und fragen den Ranger, ob wir durch den Tunnel Richtung Bryce-Canyon (Zion-Mt. Carmel Highway) fahren können oder nicht. Kein Problem, unser Wohnmobil erreicht noch nicht die Höhe, dass es kritisch werden könnte.



5.9.
bis 8.9.
Bryce Canyon Nationalpark (Utah)
Auf dem Weg zum Bryce Canyon fahren wir durch den Cedar Breaks National Monument (Utah). Wir sind inzwischen auf über 3150 M.ü.M., dem höchsten Punkt unserer Reise. Es regnet in Strömen als wir ins Visitor Center gehen, um ins "Amphitheater" hinunter zu schauen. Der Ausblick ist überwältigend. Wir fragen uns, ob der Bryce Canyon dies noch überbieten könne? Am Abend erreichen wir den Bryce Canyon und schlagen unser Camp im Campingplatz Rubys Inn auf. An diesem Abend überlegen wir uns auch, ob wir unsere Route ändern sollen und statt den Nationalparks Canyonlands und Arches nach Santa Fe fahren sollen.
Der Sonnenaufgang am Sunset Point - am nächsten Morgen bei herrlichstem Wetter - ist eine Sensation. Wir fahren die Parkstrasse bis ans südliche Ende und können uns an diesem Naturschauspiel, bestehend aus verwitterten Säulen und Zinnen in allen Formen,   fast nicht satt sehen. Später gehen wir zu Fuss in den Canyon hinab und lassen uns von diesen Lichtspielen, Farbenprachten und Gesteinsformen berauschen.



8.9.
bis 9.9.
Capitol Reef Nationalparl (Utah)
Nach einem weiteren, herrlichen Sonnenaufgang verlassen wir den Bryce Canyon via Scenic Route 12 Richtung Capitol Reef. Unterwegs durchfahren wir das Kodachrome Basin (State Park) und riesige, farbenprächtige Birkenwälder. Wir besuchen das Anasazi Indian Village in Boulder.
Wie immer auf unserer Reise, treffen wir am späteren Nachmittag im gewünschten Nationalpark ein und fahren noch am selben Abend den "obligaten" Scenic Drive.
Der Park umfasst die Waterpocket Fold, eine einzelne, 100 km lange Gebirgsfalte, durch welche sich die Flüsse tiefe und mehrere Kilometer lange Schluchten (Klusen) hinausgearbeitet haben.
Unser Campingplatz liegt in Torrey. Er ist ganz neu erstellt worden und wir sind praktisch alleine auf diesem riesigen Platz.
Am nächsten Tag durchwandern wir den Hickman Bridg Trail zu der gleichnamigen Natural Bridge und schwitzen dabei kräftig, denn die Sonne brennt in dieser steinigen Gegend mächtig vom Himmel.
Ganz speziell ist auch das nördlich liegende, zum Park gehörende, Cathedral Valley (kein Foto vorhanden). Dort ragen mächtige, freistehende, teilweise über 100 m hohe Monolithen wie Kathedralen aus der Ebene. Da dieser Parkteil nur mit einem Geländewagen zu erreichen ist, blieb er für uns verschlossen. 



9.9. Glen Canyon / Lake Powell / Natural Bridge Nationalpark (Utah)
Wir haben uns entschieden und wollen nun doch nach Santa Fe. Dies bedeutet, dass wir via Hanksville Richtung Lake Powell aufbrechen müssen. Nach einer langen, langen Fahrt ohne Kurven, öffnet sich uns plötzlich der weite Blick über den Lake Powell. Es ist eine ganz andere Welt, denn nach 2 Wochen Steine und Felsen in allen Ausprägungen, ist Wasser eine wahre Augenweide. Ich bin so fasziniert, dass ich aus Versehen unserem Wohnmobil in voller Vorwärtsfahrt den Rückwärtsgang einlege. Ausser 4 schwarzen Gummistreifen auf der Strasse, sind keine weiteren Folgen zu verzeichnen.
Gleichentags besuchen wir noch den Natural Bridges Nationalpark, wo es wiederum sehr heiss ist. Zu den einzelnen Stein-Brücken kann man - ironischerweise - nur zu Fuss gelangen, und so sind auch praktisch keine anderen Touristen zu sehen.
Wir übernachten in Blanding, auf einem nicht gerade sauberen Campingplatz, was auf unserer Reise aber die absolute Ausnahme darstellt.



10.9.
bis 11.9.
Mesa Verde Nationalpark (Colorado)
Wer dachte, die Indianer lebten nur in Indianerzelten, wird im Mesa Verde Nationalpark eines Besseren belehrt. Auf dem 2000 m hohen, nadelbewaldeten Tafelberg im Südwesten von Colorado findet man die schönsten Felsnischensiedlungen der Indianer Nordamerikas. Dieses Indianervolk nannte sich übrigens Anasazi, was soviel bedeutete wie "die Alten".
Diese Siedlungen kann man teilweise begehen und teilweise nur aus der Ferne betrachten. Wer allerdings zum Balcony House vordringen will, muss sich einer Gewichts- resp. Umfangskontrolle durch einen Ranger unterziehen lassen, denn der Weg dorthin geht über Leitern und äusserst schmale Durchgänge, wo wir auf allen Vieren kriechen müssen. Das wohlverdiente Mittagessen - Navajo-Tacos - in einem Parkrestaurant ist äusserst scharf und trotzdem ausgezeichnet.
Beim Park Point, dem höchsten Punkt dieses Tafelberges, kann man ein wunderbares, sehr weitreichendes und zu jeder Jahreszeit extrem klares 360°-Panorama bewundern. Die Rangers errichteten daher hier ein Observatorium, welches auch von Touristen besichtigt werden kann.



12.9.
bis 14.9.
Santa Fe (New Mexiko)
Auf dem Weg nach Santa Fe besuchen wir das Hostorical Monument "Anasazi Indian Village" im Vierländereck Colorado, New Mexiko, Arizona und Utah, welches ca 1200 n. Chr. von den Einwohnern verlassen wurde.
Unser Campingplatz in Santa Fe ist ausserhalb der Stadt. Wir fahren mit dem Taxi ins Zentrum und besuchen dort das Inlokal "Tomasita's Station", weil wir einen Kellner - namens David - von dort über "sieben Ecken" kennen. Er empfiehlt uns ein wunderbares, mexikanisches Gericht, an welchem ich mir aber fast den Mund verbrenne und nur mittels Brot und Ahornsirup Kühlung verschaffen kann.
Am nächsten Tag besuchen wir Sondra und David bei sich zu Hause, von wo aus wir - unter kundiger Führung - zu einer ausgiebigen und sehr interessanten Stadtbesichtung losziehen.
Die Kiwa-Leather - auf dem nebenstehendem Foto - ist übrigens von David selbst gemacht und sein ganzer Stolz.
Anschliessend an einen kurzen Abstecher nach Alberquerque - dem Heissluftballon-Mekka - fahren wir Richtung Flagstaff / Grand Canyon und erreichen den Petrified Forest Nationalpark.



15.9. Petrified Forest Nationalpark / Painted Desert (Arizona)
Man wähnt sich in einer andern Welt: Spezielle Farbkompositionen der Gesteine und überall versteinerte Baumstämme oder Stammsegmente zeugen von einer vergangenen, sicherlich stark bewaldeten Zeit.
Die beiden Areas sind durch einen Scenic Drive miteinander verbunden, an welchem auch ein Museum, viele interessante geologische Besonderheiten und die spektakuläre Agate Bridge (ein etwa 30 m langer, versteinerter Baumstamm) zu finden sind.
Wir fahren weiter Richtung Flagstaff und besuchen den Meteor Crater. Dieser Einschlag eines Meteors hat einen Umfang von etwa 5 km und eine Tiefe von etwa 170 m. Er diente einst als Trainingsplatz der Mondastronauten.



16.9.
bis 19.9.
Grand Canyon Nationalpark (Arizona)
Die Fahrt zum Grand Canyon führt vorbei am Sunset Crater National Monument (Arizona), welcher auf verschiedensten (Lehr-)Pfaden bewandert resp. bewundert werden kann. Auch sind in diesem Gebiet, dem Wupatki National Monument, über 800 indianische Häuserruinen zu finden. "Wupatki" bedeutet in der Hopi-Indianer-Sprache soviel wie "grosses Haus".
Am Abend erreichen wir dann den weltbekannten Grand Canyon (South Rim) und finden fast keinen Campingplatz, da sich hier die halbe Welt ein Stelldichein gibt. Im Campground Desert View finden wir schlussendlich doch noch eine Bleibe. Ein Gewitter braust über den Canyon und es regnet die ganze Nacht in Strömen.
Am Morgen erstrahlt der Canyon wieder in vollem Glanz. Wir benutzen einen Canyon shuttle und fahren bis zum Mohave Point. Danach wandern wir dem Rim entlang zurück und "Bestaunen" die gestylten Hotelgäste, welche mit der restaurierten Canyon-Dampfeisenbahn in Grand Canyon Village eintreffen.
Leider verschlechtert sich das Wetter in der folgenden Nacht wieder markant. So verlassen wir den Canyon und besuchen unterwegs das Imax-Kino ausserhalb des Parks, wo wir den bombastischen Film "Hidden Secret" sehen.



19.9.
bis 20.9.
Hoover Dam (Arizona/Nevada)
Langsam fahren wir wieder Richtung Ausgangspunkt unserer Reise und erreichen den Hoover Dam, welcher den Colorado River staut. Dieser Staudamm ist einer der höchsten in Amerika (226 m) und liegt 40 km südlich von Las Vegas, für das dieses Kraftwerk unter anderem den Strom liefert. Ebenfalls bildet dieser künstliche See ein riesiges Erholungsgebiet, welches jährlich von mehr als 10 Millionen Besuchern benutzt wird.
Auf eine Besichtigung des Staudamm-Innern verzichten wir, angesichts der langen Wartezeiten und fahren daher ein wenig dem See entlang, wo wir auf den grossen Hafen mit den Hausbooten stossen.



20.9. Las Vegas (Nevada)
Wir wollen das Glück nochmals versuchen und übernachten ein weiteres Mal in Las Vegas, direkt am Strip. Nach 40 verspielten Dollars geben wir auf und sehen ein, dass uns eine Tellerwäscherkarriere vergönnt bleiben wird.



21.9.
bis 27.9.
Los Angeles (Kalifornien)
Nun fahren wir definitiv nach Los Angeles und besuchen unterwegs noch "Ghost Town of Calico".
Die letzten drei Tage unserer Reise verbringen wir in Los Angeles und besuchen die üblichen Attraktionen: Disneyland, Universal-Studios, Knott's Berry Farm (Peanuts), Hollywood, Chinese Theater und Beverly Hills und geniessen zudem noch den Service im Hotel Sheraton-Town House.

Alles ist einmal zu Ende. Darum fahren wir am Nachmittag des 26. September mit dem hoteleigenen Taxi zum Flughafen, von wo aus wir den Heimflug nach Zürich antreten. Es war eine tolle Reise und wir freuen uns auf ein "küschtiges" Stück Schweizerbrot.

Und noch etwas für die Statistiker: Wir sind 3950 Meilen (6326 km oder 197 km/Tg) gefahren, verbrauchten 254 Gallonen (961 Liter oder 15.2 Liter/100 km) Benzin und zahlten dafür 373$ (485 Fr).

Interessierten gebe ich gerne - via E-Mail - weitere, detailliertere Auskünfte über Campingplätze, Wohnmobile, Nationalparks usw.



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Letzte Änderung: 09. März 2007